Referenzen - Diese Kunden
benutzen unsere Praxissoftware

Sehr geehrte Kolleginnen,
sehr geehrte Kollegen,

seit dem Jahr 2002 arbeite ich mit x.isynet beziehungsweise den Vorgängerversionen, zunächst in einer Gemeinschaftspraxis, seit 2011 in einer Einzelpraxis. Meine Kollegin aus der Gemeinschaftspraxis arbeitet an unserem alten Standort, ich habe meine Einzelpraxis in neuen Räumen eröffnet. Da wir alle Patienten gemeinsam behandelt hatten, haben wir für meine Einzelpraxis die elektronischen Karteikarten aller Patienten dupliziert und in meine EDV übertragen. Es ist in x.isynet jederzeit nachvollziehbar, wer bei welchem Patienten Hauptbehandler war, sodass alle Abläufe aus der Gemeinschaftspraxis auch Jahre später noch nachvollziehbar sind.

x.isynet gefällt mir gut. Die speziellen Augenarztfunktionen harmonieren mit den in einer augenärztlichen Praxis eingesetzten Geräten. Beispielsweise gibt es eine sogenannte „Brillenmaske“. Hier kann ich die subjektiv bestimmten Brechkraftwerte beispielsweise auf ein Brillenrezept via eines angebundenen Gerätes sofort übernehmen. Auf diese Weise sind Übertragungsprobleme ausgeschlossen. Früher, als Messwerte noch per Hand auf die Papierkarteikarte eingetragen werden mussten, konnte es zu Fehlern kommen, beispielsweise ein Plus- statt ein Minuszeichen, oder die Verdrehung von Zahlen. Zum Glück sind solche für Patienten wie Arzt unangenehmen Verwechslungen aufgrund der Softwarelösung ausgeschlossen.

Ebenso an x.isynet angebunden sind der Scheitelbrechwertmesser, der Autorefraktometer sowie die subjektive Brechkraftbestimmung mittels Phoropter. Gesichtsfelder, die an einem Gesichtsfeldprüfgerät erhoben werden, sind direkt in der eKrankenakte aufrufbar. Es ist individuell einstellbar, welche Daten aus dem Augenarztmodul in der Karteikarte angezeigt werden sollen.

Papierlose Praxis weitestgehend umgesetzt

Die Vorzüge einer weitestgehend papierlosen Praxis nutze ich so umfassend wie möglich. So versuche ich, Papier zu vermeiden wo immer dies möglich ist. Arztbriefe oder andere Dokumente in Papierform werden sofort eingescannt und archiviert. Über die elektronische Karteikarte des Patienten kann ich sie jederzeit aufrufen.

Für mich ist auch wichtig, dass meine Helferinnen stets Zugriff auf die Patientendaten haben. Arztbriefe diktiere ich nicht, sondern schreibe sie selbst, da ich von x.isynet sofort in das Textverarbeitungsprogramm Word wechseln kann. Hier habe ich verschiedene Vorlagen. Wegen der Anbindung von Word an x.isynet kann ich einen Befund automatisch als Arztbrief generieren lassen und brauche selbst nur noch wenig zu ergänzen, beispielsweise eine Therapieempfehlung. Briefe kann ich aus x.isynet heraus per Mausklick faxen. Auch die von mir verfassten Briefe sind in der eKarteikarte hinterlegt, werden automatisch digital archiviert und nicht mehr ausgedruckt.

Vorzüge eines elektronischen Terminplaners

Was mir sonst an x.isynet gefällt? Es gibt in einigen Regionen in Deutschland, so auch hier in Südbaden, eine große Unterversorgung mit Augenärzten. Da ist die Terminvergabe ganz besonders von Bedeutung. So nutze ich den elektronischen Terminplaner ausgiebig. Für die Konfiguration muss man sich allerdings zunächst Zeit nehmen. So kann man Sprechstundenzeiten vorgeben und praxisindividuell verschiedene Terminarten generieren. Bei mir sind dies zum Beispiel reguläre Termine, die in grüner Farbe angezeigt werden, frei gehaltene Termine, die die Abkürzung „TT“ erhalten für kurzfristige Termine oder Termine für Wiederbesteller. Anzahl und Abfolge dieser Terminarten pro Stunde habe ich meinem Arbeitstempo angepasst. Grundsätzlich sind immer sechs Termine pro Stunde geplant, danach ist eine Pause von dreißig Minuten festgesetzt, sodass mir bei Terminen, die länger als veranschlagt dauern, immer etwas Spielraum bleibt und die Wartezeiten für meine Patienten maximal eine halbe Stunde betragen. Praktisch sind die internen Nachrichten. Sehen meine Helferinnen, dass beispielsweise ein Patient, der am Empfang steht, ein Rezept für Augentropfen benötigt, schicken sie mir eine interne Nachricht. So wird mein Patientengespräch nicht gestört und ich unterschreibe das vorbereitete Rezept, nachdem ich mit meinem Patienten im Sprechzimmer fertig bin.

Individuelle Konfigurationen zur Arbeitserleichterung

Insgesamt lohnt es sich, viele der möglichen individuellen Konfigurationen in x.isynet vorzunehmen, weil man sich damit die Arbeit sehr erleichtern kann. So ist es möglich, Registerkarten anzulegen, in denen ausgewählte Befunde auf einen Blick angezeigt werden. Ich habe mir beispielsweise eine „Glaukom“-Karte angelegt, in der Augendruck, Gesichtsfeldmessung und die Tomografie des Sehnervs aufgeführt sind. Sehr gut bewährt hat sich in meiner Praxis auch unsere Registerkarte „Info“. Hier trage ich für meine Helferinnen Informationen ein. Beispielsweise unter der Zeilenkennung MFA: „Wenn Patient das nächste Mal kommt oder anruft, fragen Sie bitte folgenden Status ab ...“.

Bei rund 30 Prozent Privatpatienten und der konsequenten Umsetzung privat zu zahlender medizinisch sinnvoller individueller Gesundheitsleistungen (IGeL) muss auch die Privatabrechnung unkompliziert und schnell über die Praxissoftware gelöst sein. Dies ist in x.isynet gelungen. Zum Thema Hotline und Service kann ich Ihnen „erfreulicherweise“ nicht viel berichten, da ich die Hotline noch nie anrufen musste. Das Programm läuft sehr stabil und Fragen tauchen nur selten auf. Ist doch einmal ein Problem aktuell, wird meine Praxis sehr zuverlässig vom zuständigen medatixx-Servicepartner in Freiburg betreut. Über eine Fernwartungssoftware wird dann meistens in kurzer Zeit die Frage beantwortet oder das Problem gelöst. Wenn Sie auf der Suche nach einer neuen Software sind, kann ich Ihnen x.isynet und die medatixx aus langjähriger eigener Erfahrung empfehlen. Wäre ich unzufrieden, hätte ich mit dem Einstieg in meine eigene Praxis mit Sicherheit Software und Anbieter gewechselt; ich habe mich aber bewusst weiterhin für medatixx und x.isynet entschieden und diese Entscheidung bisher auch nicht bereut.

Mit kollegialen Grüßen
Ihre
Dr. med. Claudia Gentner